„Der Selfpublishing-Fahrplan für Anthologien: Ein Leitfaden“ Review

Titel: Der Selfpublishing-Fahrplan für Anthologien: Ein Leitfaden  
Reihe: /
Autorin: Roxane Bicker, Sarah Mahlus  
Genre: Sachbuch
Veröffentlichte Bände:  1
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Ebook
Sprache: Deutsch
Gelesene Bände: 1

Klappentext: „Du hast vor, eine Anthologie herauszugeben, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?
Mit diesem Fahrplan liegt dir ein praxisorientierter Leitfaden vor, der dich Schritt für Schritt von der Idee zum fertigen Buch begleitet – denn die Welt braucht mehr Anthologien!“

Was hat mich daran angesprochen?
Das Thema. Ich gebe ja selbst meine zweite „große“ Anthologie im Verlag heraus und möchte immer etwas dazulernen. Das Cover hat mir auch sehr gefallen.

Meine Meinung:
In diesem Leitfaden wird perfekt zusammengefasst wie eine Anthologie entstehen sollte. Ich kann dem ganzen eigentlich nichts hinzufügen oder mich beschweren. Es ist ein tolles Buch und ich kann es allen empfehlen, die sich an einer Anthologie versuchen wollen.

Gefangen zwischen Eis und Feuer – Rezension

Im Zuge meiner #KaldLiest2021-Challenge habe ich „Gefangen zwischen Eis und Feuer“ von June T. Michael gelesen.

Titel: Gefangen zwischen Eis und Feuer  
Reihe: Erotische Abenteuer in Arl Sere 1
Autorin: June T. Michael     
Genre: Lesbische Erotik, BDSM, Fantasy
Veröffentlichte Bände:  1
Zusätzliche Adaptionen: /


Gelesen als: Ebook
Sprache: Deutsch
Gelesene Bände: 1

Klappentext:
„Als Fenia von ihrer Familie nach Erytan geschickt wird, ist dies Segen und Fluch zugleich. Dort muss sie nicht geheim halten, dass sie es liebt, sich sexuell zu unterwerfen, benutzt und geschlagen zu werden.
Doch als gleich zwei schöne Frauen mit ihr spielen wollen, fürchtet sie nichts mehr als die Entscheidung, ob sie vor dem Feuer oder dem Eis knien will.
Wird sie lernen, ihre Bedürfnisse zu akzeptieren und von alten Verletzungen zu heilen?

BDSM-Fantasy in einer fremdartigen Welt. Ein Roman über Selbstakzeptanz, leckeres Essen und heiße Sessions.“

Was hat mich daran angesprochen?
Ich habe mich entschieden 2021 zumindest 50% deutschsprachige Autorinnen zu lesen. Da ich June kenne und sie mit dem Kauf unterstützen wollte, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Und erotische Fantasy spricht mich ja generell an.

Meine Meinung:
June hat einen angenehmen Schreibstil. Obwohl ich keine Favoritin habe, sind mir die Charaktere sympathisch. Die Welt wirkt ebenfalls gut durchdacht. Obwohl es sich hierbei um eine Erotik-Geschichte handelt, ist das Miteinander zwischen den Figuren sehr wholesome. Es wird zusammen geweint, umarmt und BDSM wird für mich als jemanden, der nichts damit anfangen kann respektvoll und positiv dargestellt. Als Leserin bekomme ich mit, wie sehr die Protagonistinnen einander vertrauen.
Der ranzige Beigeschmack und das Fremdschämen, dass ich oft habe, wenn BDSM in Anime-Serien thematisiert wird, fehlt hier komplett.

Wodurch ich aber schon zu meinem aber komme.
BDSM-Erotik spricht mich einfach nicht an. Dadurch habe ich mich bei den Sexszenen gelangweilt. Da das Buch ja wesentlich mehr Erotik als Romance ist, war das Kennenlernen der Protagonistinnen für meinen Geschmack zu knapp gehalten. Diese beiden Punkte sind aber weniger als Kritik gemeint, sondern eine Feststellung meinerseits, warum das Buch einfach nicht so meinen Geschmack getroffen hat.

Ich weiß auch, dass June das Cover mag. Ich persönlich finde es leider nicht ansprechend und es hat mich fast davon abgehalten das Buch zu kaufen.
Ich empfinde es als zu düster, das Eis wirkt für mich nicht wie Eis und es hat diesen „Schmuddelfaktor“ an sich, den es oft bei „Pornobüchern“ gibt.
„Als Sklavin verkauft und durchgenudelt“ würde genauso gut als Titel passen, wenn ich jetzt nur von dem Cover ausgehe. Trotz der Sexszenen ist das Buch jedoch kein „Schmuddelroman“.
Ich persönlich hätte eher hellere Farben gewählt. Bzw das Foto von einem Seil oder einem Fächer. Irgendetwas, dass zwar verführerisch wirkt und neugierig macht, aber dabei nicht ganz so „in your face“ ist.

Werde ich weiterlesen?
Jain. Wie es mit Fenia weitergeht, ist mir persönlich ziemlich egal. Das Ende ist auch geschlossen genug und lässt für mich keine Fragen offen. Allerdings würde ich weiteren Geschichten aus dem Universum eine Chance geben.

Lesechallenge-2021

Ich möchte im kommenden Jahr wieder mehr lesen. Also privat- für den Verlag habe ich 2020 viel gelesen.

Dabei ist mir nicht nur wichtig, dass ich meinen „Stapel der Schande“ abarbeite, ich möchte auch zumindest 50% deutschsprachige Autor*innen lesen. Egal ob sie bei einem kleinen Verlag oder im Selfpublishing erschienen sind.

Das hier ist sozusagen meine „Master-liste“, in der ich alle gelesenen Bücher aufliste.
Evtl. werde ich auch meine Kommentare, hier auf dem Blog veröffentlichen. Ansonsten findet ihr die jedenfalls auf meinem Twitter-Account mit dem Hashtag #kaldliest2021

Dez 2020/Jan 2021 (schon gelesen)
Gefangen zwischen Eis und Feuer (June T. Michael)
Reborn as a vending machine, I now wander the dungeon vol. 2 (Hirukuma)
„Der Selfpublishing-Fahrplan für Anthologien“ (Roxane Bicker/ Sarah Mahlus)

Der erweiterte Stapel der Schande:
Aus Herz und Blut (Dämonische Glut 1) (Anna Kleve)
Strongest Gamer: Let’s Play in Another World Vol. 2 (Shinobu Yuki)
Ass on Bike (Anne Atsusa)

Littera Magia 2021 Was wird uns erwarten?

Ich kann mich noch erinnern, wie ich fast vor einem Jahr in der Lounge eines Capsule Hotels in Tokyo saß und zum ersten Mal etwas über diesen mysteriösen Corona-Virus gelesen habe. (Es war eine Meme-Seite auf Facebook. Sorry not sorry) Wird schon nicht so schlimm werden, dachte ich.
Und dann ist 2020 passiert.
Das Jahr war wild. Und seltsam.
Wir haben den Sprung von Messen auf online-Verkauf relativ gut hinbekommen. (Worüber ich mich selbst wundere. )
Kurz gesagt, es ist viel passiert, aber nichts nach Plan verlaufen.

Die Reste von 2020Vergraben ist zwar komplett verschickt, aber ein paar Bücher sind noch nicht angekommen und erreichen hoffentlich nach Weihnachten ihr Ziel.

Ich schulde euch noch den Kalender und die Hardcover-Bücher von Girlem.
Der Kalender ist im Druck, das                   eigentliche Buch wird am Montag an die Druckerei geschickt.
Beides macht sich also so schnell wie möglich auf den Weg.

Feenis Alberon befindet sich noch im Lektorat. Ich hoffe, dass ich bald einen neuen Erscheinungstermin ankündigen kann. Aktuell habe ich keinen Einfluss auf das Projekt, freue mich aber schon sehr auf das fertige Werk.

Teil Zwei

Zum Jahreswechsel startet das Crowdfunding für Stahllilie 2. Wir (also eigentlich Katherina) haben schon einiges vorbereitet und die Kampagne wird planmäßig losgehen.

Zur Jahresmitte endet dann auch die Ausschreibung für unsere zweite Anthologie, Versunken.
Aktuell gibt es drei Einsendungen, die ich noch nicht gelesen habe und auf die ich mich sehr freue.
Wie genau unser Zeitplan für die Anthologie aussehen wird, steht noch in den Sternen… aber ich werde mir definitiv mehr Zeit für alles nehmen.

Die großen Änderungen

Auch wenn ich mich fürchte, werden alle neuen Projekte erst einmal über Crowdfunding veröffentlicht. Zumindest, bis a) es wieder Messen gibt oder b) ich besser darin werde Bücher online zu verkaufen. Ich rechne pro Buch/Kampagne 3-4 Monate. (1 Monat laufzweit, 2-3 Monate um das Buch fertig zu überarbeiten, zu drucken und an alle Unterstützer zu schicken)
Realistisch betrachtet sind also 3-4 Bücher pro Jahr machbar.
Ich  habe den ersten Band einer Fantasy-Reihe unter vertrag (hier warte ich noch auf eine überarbeitete Version von der Autorin), und warte auf Manuskripte von Anna Kleve, Heike Pflüger und P.A Aschenbach.
Ohne meine eigenen Projekte bin ich also schon bei 6 Büchern.  Eindeutig mehr, als ich im kommenden Jahr herausbringen kann.

Von daher war es für mich klar, dass ich im kommenden Jahr keine Manuskripte mehr annehme (außer Autorinnen, mit denen ich schon gearbeitet habe).
Je nachdem wie 2021 so läuft, werde ich 2022 wieder Manuskripte annehmen… oder auch nicht. Lassen wir uns überraschen 🙂

Wie lief mein Nano?

Die Kurzfassung: Uff.

Die lange Fassung: Uffffffffffff.
Der Anfang lief schon recht ok, weil ich eine Kurzgeschichte geschrieben habe.
Dann ging es an die Überarbeitung von Theodor aus Riesenthal.
Ca 5k Wörter sind neu dazugekommen und 5k Wörter habe ich gelöscht und dann neu geschrieben. Also rund 10k Wörter.

Dann hat die Depression ordentlich zugeschlagen.
Es gibt Zeiten wo ich denke „Ich bin wieder gesund, es ist alles in Ordnung“, aber dann kommt sie doch wieder zurück. Der November war kräfteraubend für mich und ich habe keine Ahnung warum. Ja, ich hatte mit Vergraben Streß (was auch dazu geführt hat, dass ich weniger neues schreiben konnte) und das Lektorat von Girlem hat wesentlich mehr Energie gekostet als gedacht (was nicht an der Lektorin liegt, sie ist großartig).
Aber das war nicht so viel Streß, dass ich nichts hätte tun können.

Also keine Ahnung was das Problem ist. Evtl. zu wenig Vitamin D, weil ich aktuell überhaupt nicht mehr die Wohnung verlasse?
Es braucht sich keiner Sorgen machen, mir geht es aktuell nicht schlecht. Es kostet mich nur viel Kraft überhaupt etwas zu machen. Aber es wird besser.

War das Nano für mich ein Erfolg? Im klassischen Sinne: Nein.
Grob gerechnet habe ich irgend etwas zwischen 15-20k geschafft.
Aber ich habe an TaRt gearbeitet und auch bei Girlem einiges weitergebracht. Und nächstes Jahr will ich noch viel mehr schaffen. (Oder ich lege im Jänner einen Ersatz-Nano ein, mal schauen 😀 )

Hattet ihr Erfolg im Nano? Wie ist es bei euch gelaufen?

Buchblogger-Rant

Ich habe mich dazu entschieden, dass ich als Autorin und Verlegerin gedruckte Rezensionsexemplare ab 2021 nur noch selbst ausgewählten Bloggern anbiete und es nichtmehr möglich ist sich dafür zu bewerben.
In die Gründe dazu will ich in diesem Post eingehen. Ich weiß, dass der Post etwas von einem Rant an sich hat, der einfach aus meinen negativen Erfahrungen resultiert.
Natürlich habe ich auch mit tollen Blogger*innen gearbeitet und werde dies weiterhin tun. (Hier ein Shoutout an den Light Novel Dungeon. Ich liebe euch.)

Fehlende Professionalität:
Professionalität ist etwas, dass man von beiden Seiten einer Zusammenarbeit erwarten kann.
Dies bedeutet für Verlag/Autor, dass versprochene Rezensionsexemplare verschickt werden und man öffentlich nicht über den Rezensenten schlecht redet.
Als Blogger bedeutet es, dass man ein Buch rezensiert und Autor/Verlag nicht ghosted und sich kurz meldet, wenn die Rezension online ist.
Ich warte auf manche Rezensionen seit fast 3 Jahren. Ich verstehe, dass mal etwas dazwischenkommen kann, aber wenn man es nicht schafft die eigenen Versprechen zu halten, dann soll man sich nicht für Rezi-Exemplare melden. Hier kommt sehr gerne und oft das Argument „aber das ist doch nur mein Hobby“. Wenn es nur ein Hobby ist und du nicht zuverlässig bist, dann biete keine Dienstleistung als Bloggerin an, sondern hole dir deine gratis Bücher aus einem offenen Bücherschrank oder gehe in die Bibliothek deines Vertrauens. (Oder kaufe sie dir)

-Fehlende Kritikfähigkeit:
Als Autorin sitzt man teilweise Jahrelang an einem Buch. Viele von uns sind unsicher und haben Selbstzweifel. Negative Rezensionen tun da manchmal echt weh. Ich sitze teilweise 10 Jahre an meinen Figuren und wenn man mir dann sagt „sie sind oberflächlich“, dann nagt das an mir.
Natürlich muss ich da drüberstehen und darf die Bloggerin nicht angreifen oder mich einem Shitstorm hingeben. Man muss eben auch lernen, mit so etwas umzugehen.
Dasselbe gilt auch für Blogger*innen. Wenn eine Rezension zb. eine Zusammenfassung eines Wikipedia-Artikels ist, der nichts mit meinem Buch zutun hat, dann darf ich das als Autorin im Gespräch mit der Person anmerken. Das Beispiel ist sehr spezifisch, aber mir so passiert. Die Folge des Ganzen war ein öffentlicher Rant wie undankbar alle Autorinnen sind.
Gerade wenn Blogger*innen die Meinung vertreten, dass sie unabhängig sind und auch negative Rezensionen schreiben wollen, gehört für mich dazu, dass selbst auch Feedback angenommen wird.
Ich  habe es leider mehr als einmal erlebt, dass Bloggerinnen absolut nicht kritikfähig waren. Feedback ist aber keine Einbahnstraße.

-Es hat keinen großen Effekt:
Ich kenne leider niemanden, der über einen Blogger zu mir/dem Verlag gefunden hat oder der wegen einer Rezension ein Buch gekauft hat. Es ist fast schon das Gegenteil. Käufer waren unsicher, ob sie das Buch wollen, weil es eine negative Rezension gegeben hat.
Als Verlegerin muss ich wirtschaftlich denken. Ein Buch zu drucken und zu verschicken ist für mich nicht gratis. Ich zahle Geld dafür. Wenn es keinen Effekt hat, dann muss ich diese Strategie überdenken. Gerade in aktuellen Zeiten muss ich abwägen wo mein Geld hinfließt, damit ich den Verlag aufrechterhalten kann.


Was sich ebenfalls ändert ist die Handhabung welche Blogger*innen Rezensionsexemplare bekommen. Bis jetzt habe ich die Entscheidung den Autorinnen überlassen, werde aber vorsortieren.
Ich scheine damit eine unpopuläre Meinung zu haben, aber Rezensionen haben für mich als Autorin und Verlegerin nur einen Zweck: Werbung. Ich bezahle mit einem Buch (in dem viel Arbeit und Geld steckt) und bekomme im Gegenzug mehr Reichweite.

Damit alles transparent bleibt, habe ich die Richtlinien zusammengefasst:

-Hat die Bloggerin eine Rezension bei uns offen?

-Wie lange sind die Rezensionen?  Blogger, die nur einen kurzen Absatz schreiben, werden abgelehnt.
Nein, eine Rezension muss kein kompletter Aufsatz sein, aber es sollte mehr als nur 5 Minuten Arbeit drinnen stecken.

-Wie ist die Reichweite/Interaktion auf dem Blog? Die Anzahl an Followern und die Größe des Blogs sind mir egal. Wichtig ist mir, dass eine Interaktion stattfindet. Hat ein Großteil der Beiträge nur ein oder zwei Likes und keine Kommentare? Dann wirkt es nicht so, als würde jemand die Beiträge lesen.

-Formulierung in den Reviews/Hang zum Drama: Blogger, die sich Drama-Themen hingeben oder harsch formulierte Rezensionen enthalten, werden vorsorglich abgelehnt. Ich bestehe nicht auf positive Rezensionen, aber unsachlich formulierte Kritik muss ich nicht unterstützen. Solche Reviews schaden mehr als sie den betroffenen helfen.

Arbeiten an Vergraben

Uff. Die Arbeit ist abgeschlossen. Also so halbwegs. Es warten noch rund 50kg Bücher darauf verschickt zu werden- aber der Gang zur Post ist nicht erwähnenswert.
Trotz kleiner Pannen und einer Verzögerung ist alles ziemlich glatt gelaufen.
Das Feedback war durchwegs positiv und die Beiträge haben gefallen- was will ich mehr?
Auch wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, möchte ich bei unser nächsten Anthologie Versunken einiges besser machen. Und darauf gehe ich jetzt in diesem Post ein.

Vor 8 Monaten habe ich die Ausschreibung von Vergraben gepostet. 68 Einsendungen sind es geworden. Mit so einem großen Zuspruch hatte ich nicht gerechnet.
Die Einsendungen habe ich mir mit der Sprachausgabe von meinem Surface angehört und war dadurch recht schnell. Das möchte ich definitiv so beibehalten.
Was ich nicht noch einmal machen will ist, dass ich die Beiträge während der laufenden Ausschreibung höre. Ich möchte sie dieses Mal sammeln und auf einmal auswerten.
Ich möchte mir dafür auch mehr Zeit lassen und nicht auf Biegen und Brechen alles so schnell wie möglich gelesen haben.

Für den Start der Startnext-Kampagne will ich mir ebenfalls mehr Zeit lassen.
Ich möchte die Autorinnen in Ruhe kennenlernen und erst alle Posts, Stretchgoals und Werbe-Bildchen vorbereiten, bevor es in die Kampagne geht.
Ich werde mir diesmal den notwendigen Betrag auch genau ausrechnen und nicht schätzen.
Ganz ehrlich, mit so viel Unterstützung habe ich nicht gerechnet. Die Versandkosten sind zwar noch grausam, aber das Projekt ist wirklich komplett finanziert.
Ich bin die Kampagne zu blauäugig angegangen und habe wirklich Glück, dass alles doch noch gut gelaufen ist.
Die nächste Kampagne wird also besser organisiert und übersichtlicher.
Die Bücher werden etwas kürzer (10 anstelle von 12 Beiträgen) und teurer (20+Versand anstelle von 15€).
Ich weiß auch mittlerweile, wie Startnext funktioniert.

Die Autorinnen und Künstlerinnen haben alle großartig mitgearbeitet und mich unterstützt. Hier gibt es nichts zu meckern. Ich bin allen sehr dankbar und ich bin bereit mit jeder von ihnen wieder zu arbeiten.

Was meine Organisation und die Arbeit mit Dienstleistern betrifft, habe ich großes Verbesserungspotenzial. Ich hoffe, dass wir bei Versunken schon ein eingespieltes Team sein werden und keine großen Wechsel notwendig sein werden. (Der Satz wurde abgebrochen und an jemand anderen übergeben.)
Ich muss hier eindeutig mehr Zeit einplanen und sollte jemand ausfallen nicht das günstigste Angebot annehmen.

Beim Versand bin ich dann schließlich zu mir gekommen und habe genug Zeit eingeplant.
Ich denke, dass ich mir nächstes Mal einen noch größeren Zeitraum nehme, aber wenn es so klappt wie jetzt, dann passt das. Ich habe das Gewicht der Bücher eindeutig unterschätzt. 120kg für die komplette Auflage von 200 Stück!

Als Abschluss muss ich sagen, dass trotz Pannen (besonders beim Buchsatz) alles sehr gut funktioniert hat. Das Buch ist toll, das Feedback auch. Ich bin mit mir selbst und mit meiner Leistung sehr unzufrieden, weil ich organisierter sein muss und mehr Zeit einplanen unausweichlich ist.
Ich neige dazu alles sofort fertig haben zu wollen- was schlicht und ergreifend nicht funktioniert und mich nur unnötig stresst.
Ich freue mich schon sehr auf die Arbeit an Versunken.

27 Fakten über Girlem

Gestern habe ich während einer kleinen Aktion auf Twitter, Instagram und Facebook zufällige Fakten über mein nächstes Buch Girlem gepostet.
Hier sind allle kombiniert.
Blogger können sich noch hier um ein Rezensionsexemplar bewerben.
Wenn dich die Fakten neugierig gemacht haben, kannst du das Buch hier in der limitierten Edition vorbestellen.
Welcher Fakt gefällt dir am besten?

Fakt 1-Girlem ist eine Wortkombination aus “Golem“ und “Girl“. Also ein Mädchen-Golem.

Fakt 2-Lieselotte ist nach einer Puppe benannt, welche die Autorin haben will, aber sich aktuell nicht leisten kann. (Volks SD Lieselotte)

Fakt 3- Der Dungeon ist angelehnt an die 9 Höllenkreise aus Dantes Inferno.

Fakt 4- Die Hauptinspiration für das Buch war ein Youtube-Video von „Shu and Tree“. Darin wird ein niedliches Hündchen frisiert.

Fakt 5- Der Totenbeschwörer Arbogast lebt unter einer Brücke. Sein Nachbar ist ein Halbtroll.

Fakt 6- Obwohl Girlem in sich abgeschlossen ist, wird es eine Fortsetzung geben. Deren Protagonist ist allerdings Arbogast

Fakt 7- Das älteste Charakter-Konzept aus dem Girlem Universum ist das von Rosina.

Fakt 8- Rosina wurde von einem Charakter aus „Der Golem“ von Gustav Meyrink benannt.

Fakt 9- Carmilla wurde nach der gleichnamigen Novelle benannt.

Fakt 10- Der Obermotz des Dungeons wird demokratisch gewählt.

Fakt 11- Die Idee für Arbogasts Charakter entstand, als die Autorin bemerkte, dass „romantic“ in „Necromantic“ enthalten ist.

Fakt 12- Petzivals Name ist eine Anspielung an Parzival

Fakt 13- Die Autorin hat beim Schreiben die Duftkerze „Warm Woods“ von Woodwick angezündet gehabt.

Fakt 14- Arbogasts Magierrobe ist ein Nachthemd seiner Oma

Fakt 15- Gombert ist laut einer Liste im Internet ein beliebterer Name als Arbogast.

Fakt 16- Arbogast ist 1,65m groß

Fakt 17- Lieselotte ist 1,75 m groß

Fakt 18- Gobslyns Name ist eine Kombination aus Goblin und Marylin

Fakt 19- Die Monsterkatze Bussi von Puma ist nach dem Lieblingskater der Autorin benannt.

Fakt 20- Lieselotte und Arbogast sind hetero.

Fakt 21- Rosina, Carmilla und ihre verlobte sind lesbisch

Fakt 22- Gombert und Gobslyn sind seit zwei Jahren verheiratet und acht Jahre zusammen.

Fakt 23- Arbogast ist arbeitslos, weil er sich um seine Großmutter kümmert.

Fakt 24- Arbogasts Eltern sind berühmte Restaurantkritiker und seit 10 Jahren auf Weltreise.

25- Jede Ebene des Dungeons hat einen eigenen Wächter

26- im Dungeon leben 300 Monster. Platz wäre für 20.000

27- Goblins sind geschlechtslos und wachsen auf Bäumen.

Nano Tag 2

Heute: 1005
Insgesamt: 2244
Geschichte: Theodor aus Riesenthal
Status: in Arbeit
Schreibduft: Woodwick- Oudwood
Musik:
https://youtu.be/09r8XdHRWe8

An Tag zwei habe ich wie geplant angefangen Theodor aus Riesenthal zu vollenden/umzuschreiben. Die Geschichte hat 10k Wörter und einen theoretisch fertigen Aufbau, der noch erweitert und angepasst werden muss. Es gibt also weite Strecken an Texten, die überarbeitet gehören und andere, die ich gänzlich neu schreiben muss.
Angedacht war eine Länge von ca 20-25k Wörtern für das komplette Buch. Ich bin mir aber nicht sicher wie realistisch diese ist und ob es nicht doch länger wird.  Deswegen bin ich schon sehr gespannt wie realistisch es ist meine Nano-Tagesziele zu erreichen. Überarbeiten dauert bei mir immer viel länger als komplett neu schreiben und ich muss mich dabei mehr konzentrieren. Das Projekt selbst macht mir jedenfalls viel Spaß.
Inhaltlich habe ich den Prolog erweitert (der eh schon gut war, aber bei dem das gewisse Etwas gefehlt hat) und mit dem ersten Kapitel angefangen.
Dieses Spielt in einer verregneten und stürmischen Nacht.
Ich habe mich mehrfach erwischt, wie ich den Nachthimmel bzw das Licht des Mondes beschreiben wollte… von einem Himmel, der so mit Wolken verhangen war, dass man nichts gesehen hat. Zum Glück bin ich da selbst draufgekommen.
Und ich habe ständig Scheune, Stall und Heuboden durcheinandergeworfen. Ich war beim Schreiben schon verwirrt.
Für Tag 3 habe ich mir schon dazu passende Musik gesucht 😊

Nano- Tag 1

Heute: 1239
Insgesamt: 1239
Geschichte: Versunken- Anthologiebeitrag
Status: Rohfassung abgeschlossen
Schreibduft: Woodwick- Island Getaway
Musik: https://youtu.be/3oiJX8NtclQ

Erster Tag Nano! Wohooo!
Da ich viel langsamer als gedacht war, bin ich nicht zu einer Schreibpause zwischen Girlem und den Nano gekommen. Da ich also schon voll in Fantasy-Comedy-Stimmung war, habe ich mich an diese Kurzgeschichte gemacht (sofern man sie als solche bezeichnen kann ).
Ich habe mich diesmal für ein einfaches Projekt entschieden: Ein Restaurranttest über eine fiktive Sushi-Bar (die natürlich unter Wasser ist).
Natürlich war mein Gedanke „Ich hänge mich voll rein! Das werden sicher 6000 Wörter heute!“.
Wie man sieht habe ich das Ziel nicht geschafft.
Allerdings gibt es auch nicht so viel, worüber ich schreiben könnte. Und ein zu langes Interview mit den Köchinnen wäre langweilig geworden.  
Der grobe Entwurf steht jedenfalls und wird irgendwann im laufe der nächsten Monate bearbeitet.
Da ich ab dem 02.11 wieder an Theodor aus Riesenthal arbeiten werde, habe ich den ersten Tag kurzgehalten. Ich wollte so auch eine Trennung zwischen Fantasy-Comedy und Fantasy-Horror haben.

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