Nicht gut genug

Eigentlich wollte ich kurz im Verspätet-Rückblick darauf eingehen, aber weil es immer wieder ein Thema ist, muss ich unbedingt etwas dazu sagen. Auch für die Zukunft, damit ich immer wieder einen Post mit meinem Statement zu diesem Thema vorweisen und schnell verlinken kann.

Ich höre den Satz „Die Geschichte ist nicht gut genug für euch/den Verlag“ in verschiedener Variation (meistens in Zusammenhang mit Absagen) und ich hasse es jedes Mal.

Zum einen ist es eine die Psyche vergiftende Einstellung. Man macht sein Können von der Meinung einer random Person abhängig machen.

Und zum anderen baut es einen immensen Druck auf mich auf. Ja, ich bin Verlegerin. Ja, ich kenn mich schon mit dem aus was ich mache. Aber trotzdem ist meine Auswahl und mein Feedback sehr von meinem eigenen Geschmack und Vorlieben geprägt. Ich fühle mich auf ein Podest erhoben, dass meine Aussagen durch meinen Verlegerinnen-Status ein höheres Gewicht haben einfach sehr unwohl. Gerade bei Anthologien ist die Quote an Absagen sehr hoch. (Wir erinnern uns: 270 Einsendungen). Ich denke da über sehr vieles nach, aber die Wertung gut/schlecht hab ich da in den seltensten Fällen im Kopf.

Und selbst wenn- was ist schlimm daran? Eine unbekannte Verlegerin im Internet findet deine Geschichte schlecht. Die Welt geht dadurch nicht unter. Du bist nicht für immer verbrannt, untauglich und dazu verdammt nie veröffentlichen zu können. Wenn ich etwas nicht gut finde, dann kann das viele Gründe haben. Thema, Herangehensweise, Stil, Charaktere, usw…
Die Welt geht nicht unter, wenn man von einem winzigen Verlag eine Absage bekommt. Natürlich ist eine Zusage immer gut, aber eine Zusage bei mir bedeutet jetzt nicht Ruhm, Reichtum und Ehre. Natürlich bin ich froh, wenn man mein Feedback als Hilfreich empfindet- aber wenn das nicht so ist, dann kann ich auch recht gut damit leben.

Orc Eroica 1- Rezension

CN Sex, Sexuelle Gewalt, Vergewaltigung

Titel: Orc Eroica 1
Reihe: Orc Eroica
Autor:  Rifujin na Magonote  
Genre: Fantasy
Veröffentlichte Bände:  1 (engl.)/ 3 (jp.)
Zusätzliche Adaptionen: /

Gelesen als: Print
Sprache: Englisch
Gelesene Bände: 1


Ein Light Novel? Mit Orks? War doch klar, dass ich als Frau des besonders gehobenen Geschmacks dieses Buch kaufen (und lesen) musste.
(Dies ist also eine unbezahlte Werbung 😀 )

Die Story:
Lässt sich eigentlich sehr leicht zusammenfassen. Bash, unser Protagonist ist noch Jungfrau. Obwohl er ein berühmter und angesehener Ork-Held ist.
Da er aber nicht zu einem Ork-Zauberer werden will (japp, auch Orks werden mit 30 zum Wizard) macht er sich nun auf die Suche nach einer Frau.

Das Setting:
Wir haben hier ein ziemlich klassisches Fantasy-Setting. Der große Krieg ist vorbei, es gibt die klassischen Fantasy-Rassen… alles ziemlich so, wie man es kennt.

Wie in vielen (meist erotischen Werken) gibt es in dieser Welt nur männliche Orks. Für Nachwuchs müssen sie also Frauen anderer Rassen für sich gewinnen. Seitdem der Krieg geendet hat, ist Vergewaltigung jedoch verboten. (Schockierend, ich weiß!)
Die Orks selbst sind genauso durchschnittlich wie das Setting. Also groß, muskulös, grün und die Zähnchen dürfen auch nicht fehlen. Trotzdem sind sie hier mehr Demi-Menschen und im Vergleich zu anderen Settings recht konventionell attraktiv.

Die Charaktere:
Im ersten Band treffen wir auf Bash (Prota), Zell (Sidekick) und Judith (Love Interest) und noch 1-2 unwichtige Figuren, die eigentlich nur da sind um den Plot voranzubringen.
Ich kann schwer sagen woran es liegt, aber Orc Eroica fühlt sich fast schon wie eine Berserk AU Fanfiction an. Bash ist wie Guts, aber ohne tragische Vergangenheit. Zell ist wie Puck. Judith ist wie… ein Pappaufsteller von einer Frau.
Die Figuren haben bestenfalls 1-2 Charakter-Eigenschaften, fühlen sich aber nicht wie voll entwickelte Figuren an. Dafür, dass es so wenige Charaktere gibt, ist das etwas nervig.

Mein Eindruck:

Generell fällt es mir schwer das Buch wirklich in ein Genre einzuordnen. Offiziell wird es zwar je nach Seite als Action, Comedy, Ecchi, Romance eingeordnet… aber eigentlich trifft nur das Comedy wirklich auf das Buch zu (es gibt, wenn ich mich richtig erinnere nur zwei Kampfszenen und die sind wahnsinnig schnell vorbei). Romance und Ecchi sucht man hier vergebens. (Außer es ist Ecchi, wenn über vergewaltigte Frauen geredet wird? idk).
Wenn man einfach was dummes lesen und den Kopf abschalten will, ist Orc Eroica definitiv unterhaltsam. Wenn man mehr erwartet- also echte Gefühle, Charakterentwicklung, Story….. dann kann ich bessere WoW-Fanfictions empfehlen.

Mein Hauptkritikpunkt ist nämlich Rifujins Herangehensweise an das Thema selbst. „Ein Ork ist auf der Suche nach einer Frau“ ist zwar ein interessanter Startpunkt für eine Geschichte, aber die Geschichte hat starke „Frauen müssen vergewaltigt werden, damit sie mit Orks ins Bett wollen“-Vibes. Was natürlich ein vollkommener Blödsinn ist. Gerade, weil die Orks in dieser Geschichte wie schon oben erwähnt recht harmlos wirken. Sie sind im Grunde Demi-Menschen und nicht extremer als… sagen wir Catgirls. Gerade Bash geht auf den Illustrationen durchaus als Bishounen durch. (Mir persönlich sieht er ja zu wenig nach Ork aus, haha.)
Das Argument „Er kriegt keine ab, weil er ein Ork ist“ fühlt sich also genauso dämlich an wie „Er kriegt keine ab, weil er ein Gamer ist/Anime mag“.

Es ist echt schräg mal Ork „Erotik“ für Männer zu lesen, wenn man davor gut 200,000 Wörter an Ork Erotik für Frauen und Fanfictions gelesen hat.
Interessanterweise ist „Orc Eroica“ mitunter das harmloseste, was ich in dem Zusammenhang mit Orks gelesen habe. Es wird zwar regelmäßig sexueller Missbrauch thematisiert, aber dies geschieht immer nur sehr oberflächlich und dadurch auch in einer sehr… nennen wir es ungeschickten Art. Es wirkt so, als wäre die sexuelle Gewalt rein als Fetisch in die Geschichte eingebaut. Der Plot würde auch sehr gut ohne die Erwähnung von sexueller Gewalt funktionieren. Und was hat Rape überhaupt in einem Comedy-Buch zu suchen?
Insgesamt hat mir das beim Lesen doch einen Dämpfer verpasst. Es war zwar stellenweise unterhaltsam und ich werde die Reihe weiterlesen- aber es ist was es ist- eine ziemlich seichte Geschichte für Leute, die sich nicht trauen richtigen Smut zu lesen.

Schreibtagebuch 2022- Woche 7

Schreibzeit: 10 Stunden.
Geschrieben an: ArnA, irgendwas mit Orks
Gelesen: Unmengen Interspecies Reviewers Band 6, Jojo Part 1 Band 3
Anime beendet: Mieruko-Chan, Mushoku Tensei Part 2

Diese Woche war relativ erfolgreich, würde ich mal sagen. Also wenn man die ganze Krise wegen der Buchmesse und so ignoriert. Ich habe es endlich geschafft das Lektorat für ArnA 1 abzuschließen. Ich bin mit der aktuellen Version des Textes sowas von zufrieden! Jetzt sitzt der Text im Korrektorat und ich warte darauf, dass ich mich bald an die Überarbeitungen machen kann.
Da sich momentan ein paar Herausforderungen (siehe Buchmesse) ergeben haben, bin ich mir grad nicht so sicher wann ich Canto 2 herausbringen kann. Also habe ich die Zeit genutzt und erst einmal an Hobby-Projekten geschrieben. Keine Ahnung wann ich neben ArnA noch dazu kommen werde ein Buch rauszubringen. Geplant war ja eigentlich Oktober, aber da müssen die finanzen mitspielen. Jedenfalls macht es mir sehr viel Spaß an Werken zu schreiben, die sehr scharf an der Fanfiction-Grenze vorbeischrammen. Eventuell lade ich die mal irgendwann gratis wo hoch um zu schauen, wie die so bei den Lesenden ankommen.

Gelesen habe ich zwei Manga, einfach um den SuB langsam abzubauen. Interspecies Reviewers hat mir wie immer gefallen. Jojo ist auch ganz nett- wobei ich jetzt von Part 1 kein so großer Fan bin.
Weil ich in dieser Woche mehr geschafft hab, hab ich dann am Wochenende (hauptsächlich beim Zeichnen) ein paar Anime-Folgen nachgeholt und zwei Serien beenden können. Mushoku Tensei ist so meine Hassliebe, Mieruko-Chan hat mir auch recht gut gefallen. Ich hoffe bei beiden Serien auf eine Fortsetzung.

Anime war ein Fehler 2

Alter ca 11 bis 20

Ok, die Zeit in meinem Leben war extrem schwer für mich. Psychische Probleme, Mobbing, etc… haben hier eine sehr große Rolle gespielt. Ich versuche auf diese Details wirklich nicht einzugehen, sondern mich rein auf die Serien/Bücher zu konzentrieren.

Honorable Mentions: Visions of Escaflowne, Magic the Gathering (Romane), One Piece, Naruto, Witchblade (Anime), Hellsing
Ok, die Serien bekommen von mir keinen längeren Beitrag, weil ich sie eine Zeit lang mochte und sie mir so in Erinnerung geblieben sind, aber sie mich kreativ in keinster weise geprägt haben. Aber es fühlt sich falsch an, wenn ich die nicht irgendwie erwähne.

Serie: Harry Potter
Liebingscharakter: keine Ahnung

Ok, Harry Potter ist kein Anime, aber ein Fehler. Also passen die Bücher hier sehr gut rein. Damals, als der erste Band bei uns rausgekommen ist, konnte dem glaube ich niemand wirklich entgehen. Ich habe das Buch sogar in der Schule lesen müssen. HP war so eine Serie, die ich einfach mochte um dazuzugehören, würde ich so sagen. Es ist auch ein Franchise, von dem es einfach leicht ist Fan zu sein. Das ganze Magie-Thema war schon immer meines und durch Anime war ich auch schon an das Schul-Setting gewöhnt.
Nach dem dritten oder vierten Band habe ich dann jedenfalls aufgehört und mich nie wieder damit beschäftigt.
Aber ich wollte es einfach erwähnen, weil ich so mit 13/14 wegen Harry Potter meine ersten Fanfictions geschrieben habe. Die waren alle Smut bzw. Rapefiction….. oh boy. Aber so war ich halt in der Pubertät und depressiv. Eine stolze Eckenritterin durch und durch.
Einflüsse haben die Bücher überhaupt nicht auf mich gehabt. Auch wenn ich gerade etwas über Magierschüler schreibe… aber den Einfluss kann ich dann im nächsten Blog-Post genauer erklären 😀

Serie: Bleach
Lieblingscharakter: Mayuri

Japp, ich war für sicher 2-3 Jahre so ein richtiges Bleach-Fangirl (oder länger? bin mir gerade nicht sicher).
Und zusätzlich sozial extrem inkompetent und noch immer depressiv.
Eine wunderbare Mischung, oder? Mein Lieblingscharakter war natürlich der, der von Ruysei Nakao gesprochen wird. (Ich denke sogar, dass ich über den Synchronsprecher die Motivation zu der Serie gefunden habe?)
Mitlerweile mag ich den großteil seiner synchronisierten Charaktere nicht, weil ich zwar noch immer eine Eckenritterin bin, aber nicht so eine. (Ergibt das Sinn?) Vielleicht langweilt mich die Abwechslung? Oder ich bin generell aus der Zielgruppe rausgewachsen? Fragen, die wir nie beantwortet bekommen werden.
Bleach hat ein recht spannendes Worldbuilding, dass Platz für eigene Ideen und Geschichten bietet. Dazu kommt, dass es das einzige Franchise war, durch dass ich wirklich einen echten Freundeskreis hatte. Also so mit fast täglich zusammen abhängen, miteinander chatten, etc…
So einen Freundeskreis hatte ich nur einmal und seitdem nie wieder.
Ich weiß nicht wie ich darüber denken soll. Zum einen hätte ich gerne wieder diese regelmäßigen Kontakte… aber ich hab auch super gern meine Ruhe und Zeit zum Schreiben.
In der Zeit habe ich jedenfalls angefangen regelmäßig Doujinshi zu zeichnen. Was ich mitlerweile nicht mehr mache, aber die Serie hat mich zumindest bewegt kreativ zu werden.
Einflüsse von Bleach kann man in meinem jetzigen Arbeiten nicht erkennen und ich habe weder den Anime, noch den Manga komplett gesehen/gelesen.

Schreibtagebuch Woche 5+6

Schreibzeit:2 Stunden.
Geschrieben an: ArnA
Gelesen: Unmengen WoW-Fanfictions, Wandering Witch Elaina Band 1
Anime beendet: /


Hah! Ich wusste es, ihr habt gedacht, dass ich vergessen habe. Aber so ist es nicht! Ich hatte nur in Woche 5 nicht wirklich etwas zu berichten.
Im Grunde habe ich diese…. innere Unzufriedenheit, dass ich aktuell nichts auf die Reihe bekomme. Eigentlich liebe ich Schreiben und alles, was damit zutun hat. Aktuell ist schreiben für mich aber einfach nur eine Belastung und ich weiß nicht einmal warum.
Woche 5 war jedenfalls echt schräg. Ich hatte nämlich angefangen WoW-Fanfictions zu lesen und bin voll dabei hängen geblieben.
Zuerst waren es in erster Linie Garrosh X Varian (oder Anduin) Fanfics, weil die sehr oft den Plot „Garrosh muss um den Frieden herzustellen irgendeinen Kerl (also Varian oder Anduin) heiraten“ haben. Und das klingt für mich als Eckenritterin wahnsinnig unterhaltsam.
Was aber auch daran lag, dass ich Garrosh wirklich nicht mochte. (Sind wir doch mal ehrlich. Er hat ein Gesicht, dass nur eine Mutter lieben kann.)
Danach habe ich Fanfictions mit Grom gelesen, aber das war irgendwie weird. Grom ist so ein pures und unschuldiges Wesen. Ich fühle mich äußerst schmutzig, wenn er in meinem Smut vorkommt.
Danach habe ich Thrall-Smut gelesen, weil ich den damals noch mochte.
Dann habe ich Varok Saurfang X Anduin Wrynn Fanfictions gelesen, weil der BoA-Trailer mich dazu gezwungen hat.
Nachdem ich alle halbwegs interessant klingenden Pairings durch hatte, bin ich irgendwie bei Drabbles gelandet und irgendwie bei Vol`Jin Smut hängen geblieben. Idk, aber er ist in den Fanfictions immer sehr kinky.
Dann habe ich eine Zeit lang Character X Reader Fanfictions gelesen, weil die einfach voll mein Ding sind und ich echt gerne in zweiter Person lese.
Der Höhepunkt meiner Fanfictions-Eskapaden war dann eine Garrosh X Reader Fanfiction mit 66k Wörtern, die ich an einem Tag am Stück gelesen habe. (Ich glaube das war Donnerstag?)
Seitdem bin ich Garrosh-Simp. Sorry not sorry. Ich bin mir sicher, dass sich Stockholm-Syndrom so anfühlt.
Dann habe ich erfahren, dass Garry gleich zweimal stirbt und 3-4 neue Buch-Ideen geplottet und aufgeschrieben. So wütend war ich!

So, kommen wir zu Woche 6.
Ich habe es tatsächlich geschafft nur ganz wenige Fanfictions zu lesen und sogar zwei Stunden lang an Blog-Posts und dem ArnA-Lektorat gearbeitet.
Hätte besser sein können, aber ich bin gerade froh, wenn ich mal überhaupt etwas auf die Reihe bekomme.
Ich ärgere mich hier aber sehr über mich selbst. Das Feedback von Noah ist so gut und hilfreich, aber ich kann mein eigenes Buch nicht anschauen, obwohl ich es eigentlich so gut finde. Aber ich bin froh, dass ich überhaupt etwas daran gemacht habe. Es gibt jetzt jedenfalls einen spürbaren aufwärts-Trend und ich freue mich schon auf kommende Woche.
Gelesen habe ich den ersten Band von Wandering Witch Elaina.
Bzw es zumindest versucht. Das letzte Kapitel habe ich dann sein lassen. Das Buch war sowas von langweilig. Das Konzept und die Idee dahinter liebe ich total. Aber die Umsetzung war ein ziemlicher Griff ins klo.
Und in dieser Woche habe ich natürlich auch sehr intensiv an Verspätet gesessen. Die Ausschreibung ht 270 Einsendungen bekommen und um die 70 davon haben wir schon ausgewertet. Es wird also definitiv nicht so lange dauern, wie ich es mir vorgestellt habe, weil ich ne tolle Hilfe habe.

Anime war ein Fehler 1

Alter: ca. 10-14

Okay, der Post wird lang. Bzw in mehrere Teile aufgeteilt, weil es schwer ist die Zeit strenger voneinander abzugrenzen und ich meistens auch mehrere Fandoms gleichzeitig gut fand, die sich dann aber fliesend abgewechselt haben.
In dem Alter haben meine psychischen Probleme sich langsam bemerkbar gemacht. Ich war ein Tomboy (ok, bin es immer noch) und habe nicht so richtig reingepasst. Ich war leider das einzige, hyper-fixierte Anime-Kind in meiner Klasse und hatte große Schwierigkeiten mich irgendwie anzupassen und einen Platz zu finden.
Anime waren da meine Flucht aus der Realität, die ich damals einfach gebraucht habe.

Serie: Pokemon
Lieblingscharakter: Mewtu


Pokemon war zwar nicht mein erster Anime (Sailor Moon oder Mila Superstar habe ich zuvor auch schon gerne gesehen), aber hat dann so richtig eingeschlagen.
Ich habe den Anime geliebt und auch die Game Boy spiele gesuchtet.
Inspirationstechnisch hat die Serie so überhaupt nicht auf mich abgefärbt, obwohl meine ersten Geschichten Pokemon-Fanfictions waren.
Mein Lieblingspokemon war Mewtu, der alte emo-Edgelord.
Ich war in dem Alter auch schon ein Edgelord und hatte starke „Ich bin nicht so wie andere Mädchen“-Vibes. Kein wunder, dass ich, ein sich nicht verstanden fühlendes Kind am Anfang der Pubertät (mit den sozialen Skills einer Kartoffel) sich voll mit dem Charakter identifizieren konnte.
Im Grunde ist Mewtu eh die freundliche Pokemon-Version von Freeza.
(Sorry not sorry) Aber das wusste ich damals ja noch nicht, würde es aber definitiv als Fore-Shadowing betrachten.
Auch wenn ich später wie alle Pokemon Go gespielt habe, ist mir das ganze Franchise mitlerweile relativ egal.
Mein Lieblingspokemon ist seit gut 10 Jahren übrigens Flegmon.

Serie: Dragonball
Lieblingscharakter: Freeza

Dragonball als Serie hat mich wahnsinnig lange durch eine recht schwere Zeit in meiner Kindheit und Jugend begleitet.
Ich mag die klassische Serie (also bis Son Gokou dann erwachsen ist) noch immer sehr. Dragonball Z mochte ich ebenfalls sehr, wobei ich es mir aktuell nicht noch einmal ansehen könnte. (Besonders die ganzen Filler…. ufff. Und auch wenn das Kämpfen nett ist, bevorzuge ich aktuell doch einen Fokus auf Figuren und Handlung).
GT habe ich dann ausgelassen, weil ich damals schon wusste, dass es irgendwie Mist ist.
Freeza ist noch immer einer meiner absoluten Lieblingscharaktere.
Er ist total putzig und ich mag seine Art. Bösewichte wie er bringen ordentlich Chaos in die Geschichten. Gerade als junge Edge…lady? Eckenritterin? mochte ich es, dass ich einen Charakter toll finden konnte, der selbstbewusst ist und zwar an seinen eigenen Problem zu 100% selbst schuld ist, aber trotzdem positiv in die Zukunft blickt.
Mit Mitte/Ende 20 hatte ich dann meine zweite Dragonball-Phase. Einfach, weil der zweite Dragonball Super Film sowas von klasse war. Und auch, weil mir die Serie sehr gut gefallen hat.
Interessnterweise war ich damals auch an einer super schweren Stelle in meinem Leben. Ich hab mir den Film angeschaut und musste an mein 13/14 Järhiges ich denken. Und dann habe ich mich gefragt „Was würde mein Vergangenheits-Ich jetzt zu mir sagen? Wäre sie begeistert davon, dass ich in einer wahnsinnig beschissenen Lebenssituation bin und nicht selbst bereit bin etwas zu ändern?“. Das war jedenfalls der Anstoß für mich etwas zu ändern und mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.
Das Ende von Dragonball Super fand ich klasse. Den vierten Film habe ich mir zwar auch noch angeschaut, aber habe relativ mit dem Franchise abgeschlossen. Einfach, weil die Charaktere alle nicht dazulernen dürfen und immer mehr zu parodien ihrer selbst verkümmern. Wenn sich die Welt ändert, aber alle Figuren gleich bleiben, ist das nicht so toll.
Und die typischen Dragonball-Fans gehen mir sowas von am Arsch.

Dragonball ist die erste Serie, die wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Ich bin über die Serie zu meinem Lieblings-Synchronsprecher Ryusei Nakao gekommen und sammle jetzt seine uralten Schallplatten :D.Wenn er einen Charakter gesprochen hat, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass ich den Charakter zumindest kenne.
Ich stehe total auf Arcs mit Kampfturnieren. (Ich hatte auch mal ein Freeza-Tattoo, aber das war nicht ganz so schön, deswegen ist es jetzt gecovert.)
Meine Geschichten gehen nicht ganz so sehr in Richtung Dragonball, aber zumindest hatte ich regelmäßig „Wutkinder“, die zumindest etwas inspiration von Freeza mitgenommen haben, wobei ich hier nie in die Vollen gegangen bin.
In „Abgrund ruft nach Abgrund“ ist es aber dann endlich soweit und ich habe zumindest zwei richtige „Oujo-Samas“. Wie weit die Beiden gehen werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Jedenfalls war Freeza der Grund, warum ich mit dem Oujo-Sama Stereotyp überhaupt warm geworden bin.
Früher habe ich mich nicht so richtig daran getraut zu emotionale/extreme Charaktere zu schreiben. Das ändert sich aber langsam und ich bin froh, dass ich das so langsam hinbekomme.

Honorable Mentions: Sailor Moon, Digimon, Monster Ranger

Die Helden meiner Kindheit 2

Heute geht es weiter mit den Figuren, die meine Kindheit geprägt haben 🙂
Bilder habe ich hier ebenfalls nicht hinzugefügt aber ich überlege, ob ich das in Zukunft tun soll. Gerade, wenn ich von Serien und Figuren spreche, die nicht alle kennen. Bis jetzt sollte aber alles bekannt sein 😀

Alter: ca. 6-10
Serie: Star Trek
Lieblingscharakter: Picard, glaube ich?
Honorable Mentions: Star Gate, Herkules, Charmed, ORF 1

Ich habe echt überlegt, ob ich die Serien überhaupt aufnehme bzw einen eigenen Post darüber mache. Aber der Ordnung halber erwähne ich das ganze, weil es doch einen großen Teil meiner Kindheit betrifft.
Damals hatten wir einen winzigen Fernseher mit zwei Sendern. Im Grunde lief also nach der Schule (an manchen Tagen) ORF 1 für ein paar Stunden.
Serien wie Mac Guyver, Knight Rider oder die oben genannten, waren ein fixer Teil meiner Routine, wobei Star Trek die größte Rolle gespielt hat. Ich war auch mit… 7 oder so auf der Star Trek Convention mit meiner Mama. Das war sowas von cool. Ein Ferrengi wollte mich kaufen.
Mit Anfang 20 herum hatte ich dann auch eine kurze Phase von ein paar Monaten, in der ich mir TNG noch einmal angesehen habe. So in meiner Erinnerung war die Serie aber definitiv besser… hach ja, Nostaglie und so.
Interessanterweise hat mich Star Trek jedoch kaum bis garnicht kreativ geprägt. Also jeder von den Geschichten, noch von den Figuren.
Wenn ich einen Lieblingscharakter nennen müsste, dann wäre das Picard. Er ist cool, aber ich als neutral chaotisch (oder chaotisch böse?) Person würde es mit ihm keine 5 Minuten in einem Raum aushalten… würde ich sagen. Und ich würde es wahrscheinlich auch nie schaffen einen Charakter wie ihn zu schreiben.

Mit 10 habe ich übrigens Star Wars Episode 1 im Kino gesehen und mochte Jar Jar Binks. (Aber auch Star Wars hat nicht auf mich abgefärbt).

Schreibtagebuch Woche 4

Ha!
Ihr dachtet, ich hätte den Post vergessen.
Dabei habe ich nur vergessen auf veröffentlichen zu drücken.

Schreibzeit:0 Stunden.
Geschrieben an: /
Gelesen: 1 Buch
Anime beendet: /

Es gibt für diese Woche nicht so viel zu sagen.
Ich habe das Buch zum Warcraft-Film gehört und nebenbei die Wohnung geputzt. Ich hätte gerne mehr geschafft, aber momentan geht es mir nicht besonders gut… oder besser gesagt nicht schlecht, aber halt auch nicht so, dass ich bereit bin zu schreiben.
Ergibt das Sinn?
Ich hoffe, dass ich kommende Woche, oder die danach wieder mehr auf die Reihe bekomme.

Die Helden meiner Kindheit

Ich habe mich dazu entschieden, eine Reihe an Posts über Charaktere und Serien zu schreiben, die mich geprägt haben.
Weil es interessant ist zu sehen, wie ich mich entwickelt habe, wie die Figuren mich geprägt haben und natürlich auch, weil ich cringe in Person bin.
Da ich alt bin und von vielen Figuren und Serien Fan war, teile ich das ganze in mehrere Posts auf. Über Feedback freue ich mich natürlich.

Alter: ca. 4-6
Serie: Der Herr der Ringe
Lieblingscharakter: Sauron
Honorable Mentions: Orks

Meine Mutter war so etwas wie ein Hippie, deswegen hat sie schon Herr der Ringe gelesen, bevor es cool war. Ich hatte zuerst den Hobbit auf Kassette und kannte die Geschichte auswendig. Und wollte natürlich wissen warum meine Ma die Bücher so toll fand. Über mehrere Jahre wurden diese also zu meiner Gute Nacht-Geschichte.
Warum auch immer war Sauron mein Lieblingscharakter. Ich habe mir immer vorgestellt, dass er doch nicht böse ist und mit mir voll romantisch auf einem Pferd reitet. Damals war das Konzept von „Gut & Böse“ etwas, dass ich nicht wirklich verstanden habe. Also keine Ahnung was ich mir dabei gedacht habe.
Die Orks sind mir auch positiv in Erinnerung geblieben. Besonders diejenigen, die dann später Frodo gefangen genommen hatten (ich bin gerade zu faul deren Namen zu googeln… zu lange her).
Insgesamt haben sie eher ungeschickt und lustig auf mich gewirkt, als böse.
Aber als Kind hatte ich einfach eine sehr selektive Wahrnehmung, würde ich sagen.

Mit Herr der Ringe aufzuwachsen war eine tolle Erfahrung.
Die Bücher haben mich auf meinem Weg zur Fantasy-Autorin geprägt.
Zumindest in einer subtilen Art- denn ich habe weder richtige Bösewichte, noch schreibe ich Epen. Ohne Herr der Ringe gäbe es Fantasy nicht als das Genre, dass es aktuell ist, von daher schätze ich die Bücher sehr.
Inhaltlich ist die Geschichte einfach nicht mehr so das, was mich begeistert.
Ich mag keine rein guten oder bösen Charaktere und epic Fantasy ist nicht mein Genre. Meine Bücher sind genretechnisch wahrscheinlich das genaue Gegenteil.
Die Filme mochte ich ebenfalls nicht (einfach, weil alles so anders ausgehen hat als in meiner Fantasie), aber die neue Serie werde ich mir definitiv anschauen. (Und mich beschweren, freuen wir uns darauf)

Schreibtagebuch Woche 3 2022

Schreibzeit: 10 Stunden.
Geschrieben an: Abgrund ruft nach Abgrund – Canto 1
Gelesen: 7 Bücher
Anime beendet: /

Ich habe es geschafft am Lektorat zu arbeiten. Diesmal hab ich mir richtig viel Zeit genommen um alles genau durchzulesen. Ich bin noch lange nicht durch, weil Überarbeiten irgendwie anstrengender als Schreiben ist. Und insgesamt hatte ich eine kleine Schaffenskrise, nichts böses.
Gerade über den Jahreswechsel sind wieder neue Themen und Dinge in mein Leben gekommen. Aktuell habe ich viel Spaß an Comedy.
Irgendwie ist es dann so beängstigend, wenn ich dann an so einer langen, düsteren Reihe wie ArnA arbeite. Aber gleichzeitig hilft sie mir eigene Gefühle zu verarbeiten.
Ich möchte in Woche 4 jedenfalls mehr Fortschritte machen und versuchen meine Sorgen nicht so sehr an mich heranzulassen. (Ergibt das Sinn?)
Jedenfalls gibt es zu ArnA aktuell nicht viel zu sagen. Noahs Lektorat war wie immer großartig. Also daran liegt es jedenfalls nicht, warum ich insgesamt eher langsam und etwas träge bin.

Auch wenn das Schreiben nicht so gut vorangegangen ist, habe ich dafür viel gelesen.
Von daher gibt es jetzt zu allen Geschichten ein kurzes Review.
Diese enthalten auch Spoiler- ihr seid also gewarnt.
(Auch wenn dies eigentlich Werbung ist, hab ich die Ebooks brav über KU bezogen und werde dafür leider nicht gesponsert :P)

Given to the Orc Hunter
Teil 1 der „Orc Bride Fated Mates“ (WTF ist das für ein Titel?) Reihe hatte ich ja im letzten Review.
Diese Woche habe ich mich an Band 2 getraut.
Plot: Eine jungfräuliche Nonne wird aus dem bösen Kloster von dem sexy Ork gerettet und verliebt sich dabei in ihn.
Rezi: Insgesamt hat mich dieses Buch nicht umgehauen.
Einfach, weil der zweite Teil so ziemlich derselbe war wie Band 1. Ok, nicht ganz dasselbe, aber die Unterschiede waren gefühlt minimal.
Shutterstock-Ork am Cover, Hauptfigur eine Nonne aus demselben Kloster wie die Prota aus Teil 1, Plotmäßig erzwungenes Gebimse bzw späteres Bims-Verbot, ebenfalls weil Plot. Charakterlich waren sich die Orcs aus Teil 1 und Teil 2 nicht nur optisch super ähnlich, sondern hatten beide keinerlei Persönlichkeit.
Teil 2 ist für mich einen Ticken schlechter, weil der Hauptkonflikt mit „Schaut mal, ein Baby!“ gelöst wird. (Warum braucht Smut überhaupt einen epischen Konflikt, der über Bettspiele hinausgeht?) Ich weiß, das ganze „Mach mir ein Baby großer Ork!“ Gerede gehört schon fast zu dem Ork-Romantasy (Orkomantasy?) Genre dazu… aber bitte keine echten Babies. Bittedanke. Teil 3 werde ich definitiv nicht lesen. Einfach, weil es darin wieder um eine Klosterschwester und einen Ork geht. (Die schon in Band 2 einen Auftritt hatte und genauso wie die anderen Figuren keine Persönlichkeit hat).
Generell ist die OCBFM-Reihe nicht empfehlenswert.

Obscene Orcs-Reihe
Die Reihe besteht insgesamt aus drei Kurzgeschichten. Die Cover sind meiner Meinung nach recht gut gemacht.
Setting:
Warum auch immer gibt es keine Ork-Frauen. Die Orks selbst sind eher etwas grob von ihrem Verhalten und leben in einer Höhle, sind aber nicht besonders gewalttätig oder brutal. (Zumindest nicht zu ihren Frauen.) Optisch sind sie die Leder-tragenden „Stripper-Orks“, wie wir sie aus allen moderneren Fantasy-Geschichten kennen. Wie in vielen Erotik-Werken besitzen sie hier auch über den Baby-beschwörenden “Zauber-Saft“ und haben natürlich ohne Scham immer und überall Ständer oder Sex.
Wenn ich mich richtig erinnere, alle Frauen freiwillig bei den Orks, was definitiv Pluspunkte bringt.
Die Gesellschaft der Orks funktioniert so, dass es Abends immer eine große Swinger-Party gibt und die Orks sich Frauen aussuchen/für diese Bezahlen. Und wenn sie genug bezahlen, dann sind sie sowas wie verheiratet und starten eine Familie.
Beim Lesen ist relativ klar, dass dieses Ritual nur dazu dient, um den Inhalt „spicy“ zu präsentieren. Im Grunde profitiert ja nur der Ork-König von der Situation, weil er das ganze Gold für die Frauen bekommt.

Finding the Orcs:
Plot: Eine Frau, die eigentlich unfruchtbar ist sucht die Orks auf, damit deren-Zaubersaft ihr Babies macht.
Rezi: Auch wenn der Plot super trivial ist und das ganze eher eine Kurzgeschichte als ein Roman ist, war das bis jetzt eine der unterhaltsamsten Orc-Erotica, die ich so gelesen habe.
Zum einen, weil die Protagonistin freiwillig zu den Orks geht. Aber auch weil Warzug (ja, ich hab mir die Mühe gemacht mir seinen Namen zu notieren) zumindest ein wenig Persönlichkeit besitzt.
Jedenfalls genug dafür, dass sein Charakter in einer Kurzgeschichte funktioniert und ich ihn von den anderen Orks unterscheiden kann. Außerdem spricht er warum auch immer mit einem Dialekt, was echt putzig gewirkt hat.
Er und die Protagonistin haben eine nette Dynamik, die erst einmal in die Richtung “Enemies to lovers“ geht und ich war wirklich neugierig wie die Beiden dann zusammenfinden.  (Ok, Enemies ist fast schon übertrieben. Sie zanken sich und er ist ein bisschen gemein.)
Finding the Orcs ist also definitiv eine Empfehlung.

Running with Orcs
Plot: Die Protagonistin wird von ihrem Vater als Sklavin verkauft und dann von einem sexy Ork gerettet. Nebenbei hilft sie auch den Bruder vom Orkkönig zu befreien, aber wen interessiert schon der Plot? Der stört eigentlich nur.
Rezi: Die Protagonistin und ihr Ork hatten schon in Teil  einen kurzen Auftritt. Es war also nett zu erfahren, wie sie bei den Orks gelandet ist.
Targulg ist zwar eher ein Softie, aber zumindest zu Warzug ein guter Kontrast.
Was schon mal einen Pluspunkt gibt.
Ich mochte ebenfalls, dass die Protagonistin sind im Ende des Buches aktiv um ihren Ork bemüht und sozusagen für sich selbst beim König bezahlt.
Der ganze Plot um die Rettung von dem Random Bruder vom König hat mich jetzt eher gestört, war aber nicht komplett furchtbar.

Insgesamt war Teil 1 besser als Teil 2, einfach weil er sich auf das Wesentliche konzentriert hat.


Draining the Orcs:
Plot: Die Vorgeschichte wie die Elfinnen an den Ork-König geraten sind.

Rezi: Ich habs bis jetzt nicht erwähnt, aber der Ork-König hat in Teil 1 und 2 jeweils 1-2 Sexszenen. In Teil 1 hat das noch irgendwie edgy und zur Stimmung passend gewirkt, in Teil 2 war es fast schon nervig und Teil 3 geht mir sowas von auf die Nerven.
Die Persönlichkeit vom Ork König besteht im Endeffekt nur aus Schnieper und dicken Eiern.
Die Elfinnen sind so uninteressant, dass ich mir nicht einmal gemerkt habe, ob es jetzt drei oder vier sind. Es ist zwar auch hier positiv, dass sie freiwillig die Haustiere für den Ork-König spielen, aber das hat einfach nicht dafür gereicht um ein gutes Buch zu werden.

Teil 3 würde ich nicht empfehlen.  


Orc Brides Reihe
Die Reihe gibt es soweit ich gesehen habe nur zusammen.
Das Cover ist ganz ok, wobei mich die grün retuschierten Six-Packs irgendwie irritieren. Die Schrift und das Design können sich aber sehen lassen und gefallen mir definitiv mehr als die von OBFM
Setting: Wie immer haben wir auch hier ein klassisches Fantasy-Setting. Die Orks selbst sind wie immer nicht extrem böse, aber auch nicht besonders nett (also zu anderen Leuten, die eigenen Frauen werden gut behandelt.) Für den Zaubersaft und das Fehlen von Ork-Frauen gibt es hier sogar eine Legende als Begründung, die in den Büchern erwähnt wird.
Positiv anzumerken ist, dass die Orks in einem Wald unter der Erde leben, was schon ein nettes Setting ist.
Die Bücher enthalten leichtes BDSM und es gibt im Ebook Content Notes. Ich finde das großartig.

Sold to the Orc.
Plot: Die Protagonistin wird von ihrem Vater an die Orks verkauft. Also sehr klassisch.
OBFM hat so ziemlich denselben Plot, nur ist er hier wesentlich besser umgesetzt.
Die Charaktere haben nicht so viel Persönlichkeit, aber gerade bei Smut habe ich nicht so große Ansprüche.
Die leichten BDSM-Szenen haben sich natürlich und nett gelesen. Insgesamt hatte die Geschichte auch nette Szenen, die mich zum Lachen gebracht haben.  

Ich würde den ersten Teil nicht unbedingt empfehlen, außer man steht auf das typische „Frau wird an Mann verkauft, sie passen perfekt zusammen. Happy End.“-Szenario.


Traded to the Orcs.
Plot: Die Protagonistin wird, weil sie eine körperliche Behinderung (in Folge einer nie behandelten Verletzung) mit den Orks getauscht.

Rezi: Die Protagonistin und Gedu entwickeln langsam eine Beziehung. Er ist zwar eher ein Lappen (aka sanfter Ork), aber immerhin Heiler, was eine schöne Abwechslung bietet.
Er hat auch wesentlich mehr Charakter als Ork aus Teil 1.
Die leichten BDSM-Szenen wirken auch sehr natürlich.
Sehr positiv anzumerken ist, dass sie keine Jungfrau mehr ist und es dafür kein Slutshaming gibt.

Durch die bessere Dynamik empfinde ich Teil 2 besser als Teil 1.
Wenn man gerne Ork-Smut liest, kann man mit dieser Geschichte also wenig falsch machen.

Ensnared by the orc:
Plot: Die Protagonistin geht einem Ork in dessen Falle. Zuerst verlieben sich die Hunde, dann die Zweibeiner.
Runa ist selbstbewusst, lebt allein mit ihrem Hund und ist Witwe.
Damit hat sie schon mehr Persönlichkeit als alle Protagonistinnen zusammen.
Sie und Pazul harmonieren und zanken recht viel. Also im liebevollen, sich gegenseitigen necken und nicht in der toxischen „Ich hasse meine Ehefrau“-Art.
Das Annähern ist langsam, wird aber leider von dem Plot ein bisschen gedrängt.
Trotzdem fand ich es sehr positiv, dass die Beiden wirklich gemeinsame Interessen (Hunde) haben und dadurch die Beziehung realistischer wirkt.

Auf der einen Seite ist es schön zu sehen, dass eine Autorin sich langsam verbessert, gewisse Klischees ablegt und dann auch noch Humor hinzufügt.
Allerdings habe ich bei diesem Teil auch einiges zu kritisieren.
Ich fand den „Unsere Hunde bekommen Welpen“-Plot nicht so ultimativ, aber die Babys haben mich wirklich genervt. Wir treffen nämlich so zwischendurch die ständig schwangeren Protagonistinnen und deren Babys aus den Büchern davor.
Es gibt eine Szene, in der sie mit Runa am Tisch sitzen und vorschwärmen, wie toll jetzt ihr Leben bei den Orks ist und sie super glücklich sind fünfzigtausend Babys zu haben.
So wie weiße Frauen aus der Oberschicht, die jetzt die neue Nachbarin für ihr Ork-Zaubersaft-MLM gewinnen wollen. Ich bin hier für den Smut und nicht für Babys.
Ja, ich weiß, dass ganze Baby-machen als Fetisch gibt es oft in Ork-Erotika, aber hier war mir das einfach zu viel des Guten.
Was auch zu meiner größten Kritik an der Reihe (und generell an den gelesenen Geschichten) führt: Warum müssen alle immer sofort heiraten und Kinder bekommen? Ist das so ein amerikanisches Ding? Warum nicht einfach nur Sex? Oder eine casual Beziehung?

Auf der einen Seite würde ich Teil 3 echt gerne empfehlen, aber die Kritikpunkte sind mir sowas von auf die Nerven gegangen, dass ich das einfach nicht empfehlen möchte.

Insgesamt war in dieser Woche Obscene Orcs 1 (Finding the Orcs) mein Favorit.
Die Geschichte ist gut in sich geschlossen, nicht zu lang, kein nerviger Plot, aber trotzdem genug Platz um Spannung aufzubauen. Es ist hirnloser Smut vom feinsten, aber darum geht es ja in dem Genre.

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